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Aktuelles | Sport | 11.03.2017

Judo-Spitzensportlerin lässt nun Karriere ausklingen

Grüße von SABRINA aus Florida

Die wohl einmalige Karriere als Judo-Spitzensportlerin will Dr. Sabrina Filzmoser (Bild) nun langsam ausklingen lassen. Die zweifache Judo-Europameisterin ist jetzt entschlossen ihre  Pilotenausbildung in Florida zu vollenden und verabschiedete sich deshalb kürzlich von ihren Judofreunden für ein halbes Jahr. Auch ihren Wettkampf-Kimono hat sie im Gepäck.
Sabrinas Entschluss, dass sie ihre weitere Piloten-Ausbildung und den Judo-Trainingsmittelpunkt für ein paar Monate in die USA verlegt, hat mehrere Gründe: „Das Fliegen ist in Amerika weitaus flexibler und umfassender als bei uns in Europa. Das ist für mich eine neue Herausforderung und eine Horizonterweiterung.“
Die 36-jährige Thalheimerin wird in Florida in Meeresnähe wohnen. Die Golfküste ist als Surfer-Paradies bekannt, doch im Umkreis gibt es auch ein paar gute Judoclubs. „Ich will neben dem Fliegen auch täglich trainieren. Schließlich stehen in Lateinamerika zwei Grand-Prix-Turniere auf dem Programm: im Juni in Cancun und im September in Santo Domingo.
Voraussichtlich werde ich zum 25. Int. Colop-Masters am 15. Oktober nach Wels kommen und bei der Staatsmeisterschaft am 28. Oktober in Vorarlberg an den Start gehen.“
Vorerst wird Sabrina aber beim täglichen Morgenlauf an der Golfküste dort Pelikane, Flamingos, Kraniche und Delphine begegnen. „Wenn ich merke, dass die körperlichen und geistigen Fähigkeiten nicht mehr reichen, um meinen Level halten zu können, werde ich meine Karriere Ende des Jahres 2017 beenden“.
Sabrina Filzmoser will ihre Pilotenausbildung vollenden und ihre Judokarriere ausklingen lassen. Vor dem Abflug in die USA gab es einen sehr emotionalen Abschied von den heimischen Judofreunden. Ihr Karriere-Wegbegleiter von der ersten Stunde an war Willi Reizelsdorfer, selbst erfolgreicher Judoka und jahrzehntelanger Ausbildner des Nachwuchses.  Nach seinem Wechsel in den beruflichen Ruhestand wird er weiter in seinem Verein Multikraft Wels wirken. „Seiner“ Sabrina gab er zum Abschied ein spezielles Autokennzeichen mit auf die Reise.

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