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Aktuelles | Kommentar | 02.08.2015

Gotteskrieger & Schlepper gefährden Europa-Gedanken

Europa wirklich grenzenlos?

Für ein böses und gefährliches Spiel sorgen derzeit viele Medien. Nur um auffallende Schlagzeilen in dem medialen Überstangebot zu produzieren, wird derzeit die Bevölkerung mit dem Thema Ausländerhetze zusätzlich beunruhigt.
Einerseits geht es immer nur um gepeinigte Kriegsflüchtlinge und anderseits wird über Millionen-, wenn nicht Milliarden-Geschäfte für Schlepper-Organisationen berichtet. Ohne die Ursachen aufzuzeigen und dringende Problemlösungen anzusprechen.
+ Wer wird endlich einmal wirklich vehement die EU auffordern die Flüchtlingsbewegung vor Ort ein zu bremsen und den Schlepper-Organisationen das Handwerk zu legen?
+ Wenn sich Europa mehr um die Verbesserung der Lebensqulität in den afrikanischen Ländern kümmern würde, könnten Flüchtlingsströme schon vor Ort verhindert werden. Nur ein Beispiel: Energy Globe bemüht sich in Ghana mit Sonnenlicht Strom in energielose Dörfer zu bringen. Ein Ansuchen wegen EU-Förderung wurde nicht einmal beantwortet.
+ Die Österreicher sind nicht ausländerfeindlich – denn Österreich ist schon seit der Monarchie ein Vielvölkerstaat und nach dem 2. Weltkrieg kamen Hunderttausende echt betroffene Flüchtlinge dazu.
+ Wer hier weiter Unfrieden stiften möchte, der riskiert Bürgerunruhen in unserem Lande. Mit dem auch von den heimischen Medien forcierten Thema Traiskirchen wird völlig zu Unrecht Österreich an den Menschlichkeits-Pranger gestellt. Jene Länder, die Flüchtlingen nicht einmal Unterschlupf bieten, erfreuen sich dagegen an ihrem Schutz der eigenen Bevölkerung.
Die Ursachen und ihre Folgen
Zuerst waren es die Amerikaner, die den Volksaufstand in der Ukraine zu einem Konflikt Europa gegen Russland ausnützten, dann forcierten die USA die sogenannten Gotteskämpfer, damit diese unter anderem den syrischen Diktator unterminieren sollen. Dank ständiger Berichte über die mordenden Horden (wirkt wie ein PR für Problemkinder) sollte man sich Gedanken machen, warum einige Tausende Kriminelle unter dem Titel Glaubenskrieg Afrika praktisch ungehindert in Angst und Schrecken versetzen können.
Bild: Dazu passend ein Cartoon (zu sehen derzeit in der Ausstellung "Kunst und Krieg" in den Salzwelten Altaussee).
Falsche Entwicklung. Die kriegerischen Auseinandersetzungen forcierten eine Flüchtlingswelle, die einst die UNO mit Friedensheeren vor Ort und einem Rot-Kreuz-Großaufgebot stoppen wollte und konnte. Zusätzlich werden derzeit aktuell in Europa Jugendliche veranlasst sich den mordenden Horden anzuschließen. Damit wird auch die Möglichkeit forciert, Killertypen Richtung Europa schicken.
Die UNO verließ sich zuletzt offensichtlich zu sehr auf die Europäische Union, doch diese hätte längst den Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer im Keim ersticken müssen. Engländer und Franzosen waren rasch dabei, um zum Beispiel in Lybien mit Bombardements für die Zerstörung des Landes zu sorgen.
Diese Unentschlossenheit in Brüssel nützten zahlreiche Schlepper-Organisationen aus, um uns jetzt mit Flüchtlingsströmen zu beglücken.
Menschlichkeit? Und jetzt zahlen die Helfernationen die Zeche. Länder wie Österreich und Deutschland kommen so zum Handkuss und können das Problem gar nicht an der Wurzel bekämpfen - und die Länder, die erst gar keine Flüchtlingsströme zuließen, schauen erleichtert zu.
Kein Wunder, dass sich viele einst bekennende Europäer lieber eigenständige Staaten zurückwünschen würden. In Brüssel regiert eine Bürokratie von vorher ungeahnten Ausmaße und die EU-Abgeordneten können sich wegen Uneinigkeit nicht entsprechend zur Wehr setzen.
Schade um die Idee eines Vereinten Europas, die vielen Menschen nicht nur ein friedliches Leben, sondern zumindest auch einen vernünftigen Wohlstand beschert hätte.
Bild: Dazu passend zwei Cartoons (zu sehen derzeit in der Ausstellung "Kunst und Krieg" in den Salzwelten Altaussee).

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