Mittwoch, 21. August 2019 

Aktuelles | Geschehen | 30.07.2019

Rekord gelungen: Gibraltar - Nordcap in nur zehn Tagen

Weltrekordler Wolfgang Fasching

Extremsportler Wolfgang Fasching hat es bereits nach zehn Tagen am 16. August geschafft sein Traumziel nach 5656 Kilometern am Nordkap zu erreichen. Seit 5. August saß Wolfgang Fasching auf dem Rad und erreichte nach nur zehn Tagen (!), 20 Stunden und 40 Minuten sein Endziel.
Damit hat der Extremsportler aus Neukirchen bei Lambach sein Projekt – die Europadurchquerung von Gibraltar zum Nordkap erfolgreich abgeschlossen. Der Motivationscoach, der während der Tour 52 Jahre alt wurde, hat damit auch einen neuen Streckenrekord aufgestellt.
Damit war Fasching zwei Tage früher als geplant ankommen und es gelang ihm den Streckenrekord des Salzburgers Franz Kaserer, der bei 13 Tagen, 20 Stunden lag, klar zu unterbieten. Außerdem hat Fasching damit seinen vierten Kontinent nach den USA, Australien und Russland im Rekordtempo durchquert.
"Nach dem, was hier alles vorgefallen ist bin ich froh, dass ein Ende in Sicht ist. Aber schon jetzt möchte ich mich vor allem bei meiner Crew bedanken, die unglaubliche Arbeit geleistet hat", sagt Fasching, der mit nur ganz wenigen Stunden Schlaf ausgekommen ist.
Viel Regen als Begleiter
Vorbei an zahlreichen Fjorden und Seen ist das Nordkap, der nördlichste Punkt Europas, der ins Nordpolarmeer hineinragt, in Griffweite. Ständiger Begleiter im hohen Norden ist immer wieder einsetzender Regen bei rund zehn Grad Celsius.
"In der Nacht ist es schon sehr kalt, aber laut der Bevölkerung, wobei man hier oben selten Menschen sieht, haben wir derzeit normale Temperaturen", sagt Betreuer Günter Weixlbaumer. Hervorragende Arbeit rund um die Uhr leistet naturgemäß auch das Coachingteam um die beiden Physiotherapeuten Pascal Skopec und Martina Marschal sowie der betreuenden Ärztin Alexandra Meixner.
"Ich wurde von Wolfgang vor dem Rennen darauf hingewiesen, dass er bei früheren Bewerben meist Zeit wegen offener Stellen am Gesäß und aufgrund von Knieschmerzen verlor; ebenso hatte er oft Schmerzen an den Handflächen und Fußsohlen. Von daher legten die beiden Physios und ich von Anfang an unsere Schwerpunkte prophylaktisch auf diese Problemzonen – bis jetzt erfolgreich. Wolfgang selbst spricht von einer allgemeinen Müdigkeit und schweren Muskeln. Er selbst ist aber absolut zufrieden mit seinem Zustand", beschreibt Meixner, ehe es ins Finale geht.
Der einmalige Blick zurück

Nach Besteigung der Seven Summits, der 10.000 Kilometer langen Durchquerung Asiens und dem Weltrekord beim Race Across Australia gelingt Wolfgang Fasching nun einen weiteren (Welt-)rekord: Von Gibraltar zum Nordcap in nur gut 10 Tagen (!).
Die Strecke verlief durch Spanien, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Deutschland, Dänemark, Schweden, Finland und Norwegen. Elf Begleiter in drei Fahrzeugen standen dem nun 52jährigen bei seinem Weltrekordversuch zur Seite. Gespannte Zuschauer konnten das Abenteuer von Wolfgang Fasching über eine App am Smartphone laufend beobachten.
Dabei erwarteten den Spitzensportler neben 30.000 Höhenmetern und 5.656 Kilometern auch körperliche Herausforderungen. Kein Ruhetag und eine zehntägige Fahrt im Speedrace erschwerten den sportlichen Wettkampf gegen die Zeit. Aktuell war die tägliche Fahrt von 500 Kilometern mit einer Ruhepause von etwa zwei bis vier Stunden pro Tag geplant.
Wolfgang Fasching: „Die großen Herausforderungen dabei sind die körperliche Erschöpfung, der Schlafmangel und die mentale Müdigkeit sein. Aber es spielt keine Rolle, wie alt man ist. Wichtig ist es seine Ziele zu verfolgen.“ 

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