Samstag, 6. Juni 2020 

Aktuelles | Kommentar | 13.05.2020

Persönlicher Neustart nach eigenem Gutdünken (!)

ZURÜCK zur Eigenverantwortung

Anstatt Informationen über eventuell (?) aktuelle Bestimmungen, Verschwörungs-Theorien oder andere Ungereimtheiten sollten WIR jetzt selbständig mit Eigenverantwortung in die Zukunft steuern. Seit Mitte März ist so viel fast Unbegreifliches passiert, dass eine kaum für möglich gehaltene Art „Schock-Starre“ in der Bevölkerung entstanden ist. Besonders unerträglich die gleichgeschaltete „Hofberichterstattung“ vieler Medien, die sich zugleich über vermehrtes Interesse und Werbungsplus freuten.
Doch nach zwei Monaten voller Angst und Perspektivlosigkeit sollten WIR uns von dieser Problematik eigenständig lösen, denn die Erwartungen an die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien sollte man nicht zu hoch ansetzen. Denn jetzt kann man angesichts der vielen entstandenen Zusatzprobleme sicherlich keine rasche Beruhigung und klare Übersicht in jüngster Zukunft erwarten.
Und ein persönlicher Tipp: Nicht jede Darf-ich oder Darf-ich-Nicht Bestimmung sollte man allzu ernst nehmen und sich mehr auf die eigene Umsetzung verlassen. Die aufgekommene Angst vor drohenden Strafen sollte man endgültig ablegen. Bei vernünftigen und nachvollziehbarem Handeln ist mit keinerlei Strafe zu rechnen und wenn – dann helfen sicher Anwälte bei einer Berufung!
Wichtiger Schritt: Gastronomie seit 15.Mai wieder offen
Besonders erwünscht war die baldige Eröffnung der gastronomischen Betriebe. Am 15. Mai war es endlich so weit.
Und gerade da ist jetzt Eigenverantwortung gefragt und WIR sollten nicht vor lauter Ängstlichkeit vorerst auf einen Besuch von Lokalen verzichten. Situation beobachten, die Vorkehrungen der Wirte beachten und dann mögliche unnötige Bevormundung beurteilen. Das hilft nicht nur den eigenen Bedürfnissen, sondern auch den Gastgebern.

Die bereits vielfach kritisierte Mund-Nasen-Schutz-Verordnung muss einfach bald der Vergangenheit angehören, denn einerseits ist längst die Sinnhaftigkeit umstritten, andererseits ist der lockere Umgang damit eher gesundheitsschädlich.
Alles ist nicht fix, doch auch auf dieser Plattform bemühen wir uns aktuelle Lockerungen anzukündigen: So wie bei den Hotels (fix touristisch ab 29. Mai, Business-Gäste waren nie verboten), Tierparks, Museen, Sportplätzen und anderen Einrichtungen.

Abkehr von Kritik und Debatten

Sinnlos und für die eigene Psyche unvorteilhaft sind aktuell die Debatten, ob die Politik und die Behörden richtig oder falsch gehandelt haben. Jetzt geht es vor allem für viele um die eigene Existenz, ein Zurück von der Kurzarbeit und die Erholung der Wirtschaft. Die Lebenslust wird sich dann von selbst wieder steigern.
Und wenn dieser „Crash“ auch positive Seiten haben soll, dann wäre die Abkehr von einem Leben „koste es, was es wolle“ im persönlichen Bereich gut. Urlaub bis an die fernsten Ziele der Welt, der Weekend-Städteflug zu taxiähnlichen Billigtarifen und den Besuch möglichst vieler Open-Air-Konzerte und Großveranstaltungen zumindest etwas einzuschränken. Der Karten-Vorverkauf für fernere Termine 2021 und mehr sollte gründlich überdacht werden.
Möglich? Dazu werden auch zu erwartende finanzielle Einschränkungen beitragen. Beim Einkauf könnte man so manchem Sonderangebot widerstehen und den Online-Handel speziell mit ausländischen Unternehmen tunlichst unterlassen. Urlaubsziele in Österreich und ans Meer in angrenzende Länder müssten für die Lebenslust in der nahe Zukunft genügen.
Und ein Tipp zum Abschluss: Eine Einschränkung des persönlichen Medienkonsums dürfte auch zuträglich sein, die deutliche Beeinflussung der Bevölkerung – noch dazu mit so einseitigen Horrormeldungen - hat zur wohl schlimmsten Krise zumindest des noch jungen 21. Jahrhundert beigetragen.
Wünschen wir uns alle eine möglichst gesunde und lebenswerte Zukunft!
Detlef Heyss
PS.: Unsere Plattform ist frei von jeglicher finanzieller Unterstützung!

 

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