Samstag, 6. Juni 2020 

Aktuelles | Kommentar | 19.05.2020

Virus-Abschied möglich – Setzt sich Vernunft durch?

Widersprüchliche 'Maskerade'

Das Auftreten einer neuen Virus-Erkrankung hat auch unsere Schönwetter-Politik am falschen Fuß erwischt. Auch wenn bei Ausbruchbeginn verständliche Befürchtungen auftraten, die Reaktionen waren nur zu Beginn richtig.
Doch anstatt - unterstützt von Theoretikern - täglich mit Pressekonferenzen die Bevölkerung total einzuschüchtern, hätte man ein Konsortium mit Fachleuten aus allen Bereichen einsetzen müssen. Und diese hätten der Öffentlichkeit verständliche Reaktion vermitteln können – ohne in den Vordergrund drängende Politiker mit ulkiger Maskenshow.

Das Herunterfahren in allen Lebensbereichen dauerte viel zu lange und wurde auch mit rechtlich bedenklichen Sanktionen unterstützt.
Mit ehrlichen Todesraten der Virus-Pandemie hätte man den Total-Schreckschuss vermeiden können, der Bevölkerung das Einsperrgefühl nehmen und der Wirtschaft den Totalabsturz ersparen können. Das „koste es was es wolle“ war das falsche Signal und die drohenden Todeszahlen nicht nur übertrieben, sondern für die Bevölkerung geradezu gemeingefährlich.

Positivjournalisten an die Front
Jetzt könnten Journalisten den Beweis erbringen, dass ihre Berichterstattung in ihrem jeweiligen Medien nicht finanziell gefördert war, denn nicht nur die Infektionszahlen, sondern auch die deutliche Abflachung beweisen die Aussagen jener Experten, die wochenlang als Spinner und Verschwörer angeprangert wurden. Und die nun fast schon feststehenden Todeszahlen auch in den besonders schwer betroffenen Ländern beweisen einen grippeähnlichen Verlauf. Italien, wo wegen der chinesischen Billliglöhner die  Erkrankung eine explosionsartige Entwicklung nahm, setzt jetzt einen mutigen Schritt: Sanktionen löschen, denn nur so kann sich das Land wirtschaftlich über Wasser halten.
Die Medien könnten Umdenken auslösen
Hoffentlich setzt sich auch in Wien und in der Bundesregierung die Fachmeinung durch, daß sich die Virus-Erkrankung dem Ende zuneigt. Jetzt gilt es möglichst bald der Vernunft den Vorrang zu geben. Weder die Infizierten-Zahlen noch die aktuelle Todesrate sind Grundlage für die Fortsetzung der Sanktions-Manie, deren absoluten Höhepunkt die Kirchen erreichten:
Zwei Meter Mindestabstand und zuerst 20, dann 10 qm pro Besucher sind einerseits ein grotesker Widerspruch, andererseits wird den Besuchern auch noch Maskenpflicht auferlegt. Und das gilt auch für Kirchenbesucher, die nicht einmal wissen wie lang ein Meter ist. Während der geneigte Gastronomie-Besucher wenigstens bei Tisch ohne Maske sitzen darf, vergeht vielen „maskierten“ Kirchenbesucher wohl die Teilnahme an einer Messe.

Wenigstens die gleichgeschalteten Medien könnten hier endlich einmal sich von der Verpflichtung lösen und dem Konsumenten von dieser mehr als grotesken Angstmanie zu befreien. Wenn das Volk spätestens 2021 auf diesem Albtraum aufwachen wird und dann hinterfragt, ob angesichts der angeblich so tödlichen Virus-Pandemie derart schädliche Maßnahmen (für die eigene Psyche, wirtschaftlich) wochenlang notwendig waren.
Leider werden auch die Kabarettisten, die mehr als reichlich Stoff sammeln konnten, diesen Virus-Wahn überdecken können.
Kann COVID-19 noch vor einem Impfstoff verschwinden?
Das wäre in der Tat mal eine richtig gute Nachricht. Der Ex-WHO-Chef und britische Mediziner Prof. Karol Sikora von der Universität in Buckingham glaubt, dass sich das Coronavirus auf natürliche Weise erledigen könnte. Und das sogar noch, bevor es die ersten Impfstoffe gibt. Weiter Diskussion um die Dunkelziffer.
Und dann ergänzte Prof. Sikora: „Niemand behauptet zu wissen, was mit Sicherheit passieren wird – ich glaube, in einer unbekannten Situation ist dies eine Möglichkeit.“ Weiterhin rief er die Menschen dazu auf, den Abstand zueinander auch in Zukunft zu beachten.
Neu ist auch die Debatte um die sogenannte Dunkelziffer der bereits immunen Menschen nicht. In einer britischen Studie ist vorher behauptet worden, dass in Großbritannien bereits mehr als 19 Millionen Menschen sich mit dem Virus infiziert haben sollen und daher nun dagegen immun seien. Offiziell bestätigte Fälle gibt es in dem Land bisher knapp 250.000. Kann das Virus tatsächlich einfach so verschwinden?
So etwas ist generell durchaus möglich. In der Vergangenheit ist dies in der Tat auch schon vorgekommen. Allerdings war dies oft erst durch langjähriges Impfprogramm möglich, wie unter anderem bei den Pocken.
Vergleichszahlen, die Staunen hervorrufen - Stand 17.5.2020
Österreich (8,9 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 80.000/Tagesschnitt 220
Monatsschnitt 6.600, Corona-Todesfälle aktuell 630 in zwei Monaten
Deutschland (83 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 750.000/Tagesschnitt 2.000
Monatsschnitt 60.000, Corona-Todesfälle aktuell 8.000 in zwei Monaten
Italien (60 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 580.000/Tagesschnitt 1.500
Monatsschnitt 45.000, Corona-Todesfälle aktuell 32.000 in zwei Monaten
Spanien (46 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 380.000/Tagesschnitt 1.300
Monatsschnitt 39.000, Corona-Todesfälle aktuell 27.700 in zwei Monaten
Großbritannien (66 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 600.000/Tagesschnitt 1.650
Monatsschnitt 49.500, Corona-Todesfälle aktuell 34.800 in zwei Monaten
Belgien (12 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 95.000/Tagesschnitt 260
Monatsschnitt 8.000, Corona-Todesfälle aktuell 9.000 in zwei Monaten
Schweden (11 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 88.000/Tagesschnitt 250
Monatsschnitt 7.500, Corona-Todesfälle aktuell 3.700 in zwei Monaten
EUROPA (750 Millionen Einwohner)
Todesrate jährlich 6 Millionen/Tagesrate 16.000
Monatsschnitt 480.000, Corona-Todesfälle aktuell 320.000 in zwei Monaten
USA (335 Mio. Einwohner)
Todesrate jährlich 3 Millionen/Tagesrate 8.000
Monatsschnitt 245.000, Corona-Todesfälle aktuell 90.000 in zwei Monaten



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