Mittwoch, 23. September 2020 

Aktuelles | Kommentar | 28.08.2020

Nach Angstschober folgt nun die Angstkrone?

TamTam (?) um Infektionszahlen

Schön langsam wird Österreichs auflagenstärkte Zeitung zur ANGSTKRONE. Die Sonntags-Krone am 30. August titelt schon wieder im Dauerthema Corona mit Angst vor Herbst und Winter.
Nach dem Ehrentitel 'Angstschober', den der Linzer Gastronom Günter Hager dem Gesundheitsminister in der Anfangsphase verpasste, könnte sich die Krone auch einen allerdings von den Bürgern kaum gewünschten 'Ehrentitel' auf ihre Fahnen heften.
Während sich einige Medien endlich einmal von der übertriebenen Angstmacherei verabschieden, sorgt der Krone-Chefredakteur an diesem Tag wieder für unnötige Ängste. Ja Klaus Hermann kritisierte sogar die Positivstimmung des Bundeskanzlers, weil seiner Meinung nach die Bevölkerung ganz anders denkt! Wie man sich da irren kann, denn es gibt doch noch viele Menschen mit einer eigenen und nicht gesteuerten Meinungsbildung.
Hätte man zu Beginn anerkannten Fachärzten geglaubt und diese nicht als Verschwörer bezeichnet, hätte man zumindest den unseligen 'Lockdown' kurz halten können.
Was man heute in Fachkreisen bereits weiß: Das Virus schwächt sich derzeit ab und man soll nicht immer nur die Infektionszahlen melden, sondern die tatsächlich Zahlen der wirklich Erkrankten. Dann könne man - so meldet jetzt auch der Bundeskanzler - bald aufatmen.
Man beachte nur Zahlen und staune über das Hauptthema covid-19-Virus (Pandemie, Epidemie oder Verwirrung?). Am 30. August 2020 vermeldet Österreich aktuell 3.386 Virus-Erkrankten (bei 8,8 Mio. Einwohnern) und in den Medien ist die Virus-Gefahr noch immer das die Gesundheit bedrohende Hauptthema. Das Streitthema Mundschutz wird dabei zur Farce und der Lebenswert für die Bevölkerung langsam, aber sich unerträglich.
In Österreich sterben laut Statistik im Schnitt täglich 200 Menschen, das wären in den jüngsten fünf Monaten fast 30.000 Verstorbene. Darunter etwas mehr als 700 (!) Corona-Opfer. Fachexperten (zuerst Verschwörer genannt) meinten schon zu Beginn:
Je mehr getestet wird, je mehr wird es ein Problem. Denn von den Infizierten haben mehr als 80 Prozent so gut wie keine gesundheitlichen Probleme. Aktuell sinken auch die dazu passenden Patientenzahlen in den Krankenanstalten.
Neue Angstauslösung? Mit der Einführung einer Corona-Ampel könnte die Bundesregierung wie bei den Erstbestimmungen für Unruhe sorgen. Denn da könnte die Stadt Wels aufgrund des hohen Ausländeranteils und Urlaubsrückkehr aus ihren ursprünglichen Heimatländern für Pro-Kopf-Infektion eine rote Ampel verpasst bekommen. Das Klinikum könnte mit den aktuell niedrigen Erkrankten dagegen halten. Doch von dort darf (?) seit Monaten keine Aufklärung verbreitet werden.
Noch immer gibt es aber viele „Informierte“, für die alles richtig gemacht wurde und nächstes Jahr alles wieder ganz normal wird. Daher werden nicht nur Hochzeiten, sondern viele Veranstaltungen aller Art auf 2021 verschoben. Dann alles wieder ok? Ist das wirklich möglich bei diesen politischen Plaudertaschen und ach so sorgsam berichtenden Journalisten?
Wir werden so nicht gescheiter
Die scharfzüngige Kabarettistin Monika Gruber hat offenbar mit ihrer Fragestellung („Werden wir nicht ständig dümmer?“) nicht ganz unrecht. Wir glauben durch die täglich 24-Stunden-Informationsquellen aus aller Welt besser informiert und daher „gescheiter“ als früher zu sein.
Mitnichten: Die Gesundheitswarnungen aus aller Welt (Ausnahme Schweden) zeigen, dass es dabei eigentlich nur um Einfluss und auch um Reichtum geht. Das Milliardengeschäft Impfung und vor allem aber die angedachte Pflichtimpfung wird die Geister vermutlich endgültig trennen...
Deutliche Warnung ‚von oben‘…?
Und wenn es einen ‚Lenker von oben‘ gibt, dann kam diese Warnung an die Menschheit gerade recht, denn Überfluss in jeder Hinsicht, Rücksichtslosigkeit gegenüber den unterentwickelten Ländern und gegen die Natur haben die Zumutbarkeitsgrenze längst erreicht.
Weltwirtschaft: USA von China herausgefordert
Nichts ging in den jüngsten Jahrzehnten mehr ohne die totale Finanzkontrolle aus den USA. Dem damit geschickt gelenkten schier grenzenlosen Reichtum sind aber Grenzen gesetzt, weil China die Lenkbarkeit und Masse der Bevölkerung, die Abhängigkeit vor allem der europäischen Wirtschaft und das Wissen aus aller Welt dazu nützte, um den Amerikanern die Vormachtstellung fühlbar zu untergraben.
Ob dazu auch die absichtliche Untergrabung des Gesundheitssystems zählt, kann man nur erahnen. Aber die drohende Weltwirtschaftskrise wird am wenigstens die Weltmacht China treffen. Denn dort gibt es noch weder deutliche politische, noch gesellschaftliche Auseinandersetzungen.
Und es wird nicht mehr lange dauern, bis man Demonstranten nicht mehr nur als Randalierer oder Verschwörer bezeichnen kann. Dann wenn sich die Bevölkerung mangels Perspektiven auch in Österreich vermehrt auf der Straße bemerkbar machen wird. Nicht gegen Rassismus, Gleichberechtigung und Absonderlichkeiten, sondern wenn es um den heraufbeschworenen Generationskonflikt und Arbeitslosigkeit geht.
Jüngstes abschreckendes Beispiel war die Großdemonstration am 29. August in Berlin. 38.000 friedliche Menschen wollten die problematischen Corona-Maßnahmen aufzeigen. Gesteuerte Randalierer sorgten vor dem Bundestagsghebäude für eine Auflösung der Demonstration, die von der Politik vorher verboten, aber vom Gericht erlaubt wurde. Und was berichteten die führenden Medien? Von einem Sturm auf den Bundestag und den deshalb empörten Politikern. Auch so kann man manipulieren. Aber wie lange noch?
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