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Aktuelles | Geschehen | 09.11.2009

Christian Schmid rettete Frau vor Ertrinken

Sozialpyramide für Lebensretter

Die bereits 4. Sozialpyramide verlieh die Marktgemeinde am 7. November im Rahmen des Jubiläumskonzertes der Trachtenkapelle an den Posaunisten Christian Schmid (Bild) für seine Lebensrettung im Jänner des Jahres in Linz. Der Sohn von HTL-Lehrer Gerhard Schnmid hatte eine Frau vor dem sicheren Ertrinkungstod gerettet.
Der 26jährige Christian Schmid, der inzwischen sein Studium an der Johannes-Kepler-Universität erfolgreich abgeschlossen hat, war in der Nacht vom 16. auf den 17. Jänner vom Uni-Ball in Urfahr zu Fuß auf der Eisenbahnbrücke über die Donau unterwegs. Plötzlich hörte er ein Plätschern.
"Ich dachte zuerst, das seien vielleicht Enten. Nach genauerem Hinsehen erkannte ich, dass da eine Person im Wasser schwimmt und um sich schlägt. Ich habe sofort die Feuerwehr angerufen. Man sagte mir, ich solle die Frau weiter beobachten, die Polizei würde gleich kommen.
Es hatte minus acht Grad Außentemperatur, auf der Donau schwammen überall Eisbrocken. Am Rand war die Donau etwa zwei Meter zugefroren. Als ich erkannte, dass die Frau zum Ufer abtreibt, bin ich sofort zum Ufer gelaufen und auf das Eis am Rand gestiegen. Ich stand bis zu den Knien im Wasser. Dann hab ich die Frau aus dem Wasser herausgezogen und auf das Eis gelegt. Über die Böschung konnte ich sie alleine nicht transportieren. Danach habe ich wieder Kontakt zur Feuerwehr aufgenommen, die Rettung hat dann die junge Dame erstversorgt." 
Die Sozialpyramide ist eine Auszeichnung der Marktgemeinde für besondere Leistungen im sozialen Bereich und wurde bisher 2007 an die Senioren-Obmänner Franz Kraxberger, RR Karl Loizenbauer sowie im September an den Gastwirt Eugen Hubauer verliehen.
Im Bild Bürgermeister Andreas Stockinger, Vizebürgermeisterin Elke Berner, Lebensretter Christian Schmid und Vizebürgermeister Ing. Klaus Mitterhauser bei der Verleihung der Sozialpyramide.
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