Dienstag, 21. November 2017 

Aktuelles | Kommentar | 14.10.2017

Geforderte junge Generation mit Sebastian Kurz voran

Chance für Veränderung gelungen

Österreich hat gewählt. Der 15. Oktober könnte in der heimischen Politik nun für einen klaren Generationswechsel sorgen. Die am Ruder befindlichen Altgenerationen haben eigentlich längst ausgedient. Eine große Anzahl der NR-Abgeordneten gehen in den Ruhestand und hinterlassen einen unnötigen Schuldenberg.
Vier Jahre nach den Wahl 2013 mit der gerne überhörten Forderung von Frank Stronach ("Die Jungen gehören in die Politik") haben die Wähler die Chance die Politikgestaltung jener Generation zu übertragen, die sich um ihre Zukunft wesentlich mehr kümmern sollte, als die bisher vom Beamtendiktat gesteuerten Systemerhalter und Bestpensions-Abgesicherten. 
Unnachahmlich. Vor mehr als einen halben Jahrhundert hat die Nachkriegsgeneration für eine geradezu sensationelle Entwicklung des Landes gesorgt. Der Vielvölkerstaat, der sich durch die damalige Flüchtlingswelle noch verstärkt hatte, sorgte mit enormen Fleiß und Vielseitigkeit für ein Land, in dem es vielen besser geht als anderswo.
Diktat. Doch dabei entwickelte sich auch mit Hilfe der gesteuerten Medien ein Beamten-Diktat, das oft selbst beamteten Politiker vor sich her treibt. Mit ständigen „Wahlzuckerln“ wurde die Bevölkerung bei Laune gehalten und für eine Überschuldung des Landes gesorgt, die besorgniserregend ist.
Die Stadt Wels hat es ab 2015 zumindest geschafft noch mögliche Veränderungen vorzunehmen, der neue Bürgermeister (mit 44 Jahren gehört er der genannten Generation an) hat sich gegen die ungeheuerliche Missbrauch-Politik gestemmt und trotz vieler gesetzlicher Hürden eine Schuldenbremse in der Stadt ermöglicht. Rabl ist auch einer der wenigen, der anhand der aktuellen Zahlen die Pensions-Sicherheits-Lüge anprangert. 
(Un)veränderung? Dank der Medien hatten es Oppositions-Parteien geschafft die Meinung zu verbreiten, sie könnten mit ein paar Prozenten für Veränderungen sorgen. Dies ist aber von den Wählern nicht so gesehen. Wenn es wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen gegegeben hätte, wäre der Stillstand prolongiert worden. Das Beispel Deutschland zeigt dies deutlich. Österreich hat gewählt und Sebastian Kurz wird dank seines Erfolges (derzeit 31,36 %) wohl den Auftrag zur Regierungsbildung  bekommen.
Aufgezeigt. Wir haben es in einem Leserbrief (ein Klick auf das Bild – und der Text ist lesbar) geschafft die "Seltsamkeiten" des Staates Österreich aufzuzeigen, an denen werden speziell die jüngeren Generationen zu knabbern haben: Eine Paragraphen-Diktatur, die praktisch für unkündbare Beamte, hoch bezahlte Politikjobs und eine völlig unnötige Aufteilung vieler Bereiche für Versorgungsjobs gesorgt hat.
Dank des erstaunlichen Fleißes und vor allem der Innovationskraft im Lande konnte sich Österreich einen Platz an der Sonne erwirtschaften. Nicht nur die Überforderung der Natur sorgt jetzt für einen gefährlichen Klimawandel.
Groteskes „Wahlzuckerl“-Beispiel
Der aktuelle Beschluss vier Tage vor der Wahl Angestellte und Arbeiter gleichzustellen, ohne für einen fundierten Ausgleich für die Unternehmen zu sorgen. Und die Gewerkschaften sollen trotzdem getrennt (!) bleiben – siehe Leserbrief bei Sport, Senioren, Krankenkassen und so weiter und sofort…
Und er tauchte auf wie ein Komet am heimischen Polithimmel. Sebastian Kurz löste die Strukturen der ÖVP sensationell sogar mit Zustimmung der Partei (!) auf, doch die Wahlkampf-Maschinerie war nicht einzubremsen. So wurde er fälscherlichweise als Polit-Messias gefeiert, obwohl der 31-jährige Außenminister schon bewiesen hat, dass er mit seinem Team (da sind auch dessen Beamten im Ministerium gemeint) sehrwohl Veränderungen zustande bringen kann.
Jetzt kann aber trotzdem der erstaunlich gestartete Jungpolitiker den Beweis antreten, was man alles in Österreich zum Positiven verändern könnte. Ein schwieriger, aber auch hoffnungsvoller Weg!
Nur diese Generation kann es schaffen, zumindestens das Schuldendilemma des Landes einzubremsen. Rückblick: In Linz begann am 1. Juli 2017 eine neue politische Zeitrechnung... 

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